Wozu?

Zu viele Bücher, zu wenig Zeit. Das schnelle und merklich kaum zerkaute Vertilgen von Lesestoff beherbergt eine große Problematik – das Vergessen. Erinnerungen, an irgendwelche Inhalte, die vor einem Jahrzehnt verspeist worden sind? Mangelware. Vielleicht noch so gerade das Buchcover, den Titel und Autoren. Das war’s aber auch schon mit der gelungenen Retrospektive.

Bei bewegten Bildern, die in andern Kunstformen angewandt werden, macht es schon eher klick. Irgendein Streifen beim Zappen taucht unabsichtlich auf. Das Kramen im Gedächtnis erscheint weniger komplex. Die Aussichten auf Erfolg und Zuordnung steigen.

Ich möchte gegen mein Entfallen etwas unternehmen. Meine kürzlich gelesenen Schinken rezensieren. Vielleicht ebenso gleichzeitig Diskussionen anstoßen, Empfehlungen preisgeben und Teilen.

Nicht nur das Schmökern macht mir Freude, sondern auch der Griff zur imaginären Feder.

Große Versandhäuser profitieren von kostenlosem, teilweise wirklich überzeugendem Content. Aber der Mehrwert neben der Darbietung einer vielaufgerufenen Plattform, hält sich zumindest für mich in Grenzen. Dann lieber was Eigenes, Kleines, Blogartiges in die Sphären setzen.

„Gut lesen – das heißt, wahre Bücher in wahrem Geist lesen – ist eine edle Beschäftigung.“ (Henry David Thoreau)

In diesem Sinne…

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